19.02.2026 –, Studierhaus
Schönwiese, V. (2020). Partizipativ und emanzipatorisch. Ansprüche an Forschung im Kontext der Disability Studies, In Brehme, D., Fuchs, P., Köbsell, S. & C. (Hrsg.), Disability Studies im deutschsprachigen Raum. Zwischen Emanzipation und Vereinnahmung (S. 114-131). Beltz Juventa. Wright, M.T., Block, M., von Unger, H. (2010). Wissenschaftliche Beratung vor Ort. In Wright, M.T. (Hrsg.), Partizipative Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung und Prävention (S. 141–170). Hans Huber.
Abstract Einzelbeitrag –Seit einigen Jahren wird an verschiedenen Hochschulen in der Schweiz vermehrt an inklusiver Hochschulgestaltung gearbeitet (Inklusive Bildung an Hochschulen – stark3). Dabei zeigt sich immer wieder: Es ist herausfordernd, ständig neu anzufangen – Materialien, Erfahrungen und Prozesse werden zu selten weitergetragen. An der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (in Zusammenarbeit PHBern, PHZH, FHNW, OST und HSLU) wird deshalb aktuell eine digitale Plattform aufgebaut, die Materialien aus verschiedenen Hochschulprogrammen sammelt, ordnet und zugänglich macht.
Ein wichtiger Teil dieses Projekts ist die Frage: Was bedeutet „zugänglich“ – und für wen? Aus diesem Grund findet begleitend eine partizipative Entwicklungsgruppe (Schönwiese, 2020).) statt, in der einzelne Aspekte des Projekts diskutiert werden. Dabei leitet uns die Frage: Wie kommt man über ein bestimmtes Thema in Begegnung und wie stellt es Unterschiede her? Welche Rolle spielen dabei unsere Entscheidungen?
Die Arbeit in der Gruppe macht Freude, ist aber auch herausfordernd. Besonders dann, wenn es darum geht, gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Die partizipative Zusammenarbeit zeigt, dass es bei Inklusion nicht nur um technische Anpassung geht, sondern um gemeinsames Aushandeln, Beziehung, Haltung und Verantwortung (Wright et al., 2010). Der Beitrag teilt Erfahrungen aus der laufenden Praxis, macht Spannungen sichtbar – etwa zwischen Struktur und Offenheit – und lädt zur Diskussion über inklusive Gestaltung in der Hochschule ein.
Presentation of practical projects or practical examples
Abstract Einzelbeitrag zum SymposiumPlus Inklusive Hochschule –Zugänglichkeit gemeinsam gestalten – Über Entscheidungen, Unterschiede und Begegnung in der „partizipativen“ Entwicklung einer Plattform
Seit einigen Jahren wird an verschiedenen Hochschulen in der Schweiz vermehrt an inklusiver Hochschulgestaltung gearbeitet (Inklusive Bildung an Hochschulen – stark3). Dabei zeigt sich immer wieder: Es ist herausfordernd, ständig neu anzufangen – Materialien, Erfahrungen und Prozesse werden zu selten weitergetragen. An der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich (in Zusammenarbeit PHBern, PHZH, FHNW, OST und HSLU) wird deshalb aktuell eine digitale Plattform aufgebaut, die Materialien aus verschiedenen Hochschulprogrammen sammelt, ordnet und zugänglich macht.
Ein wichtiger Teil dieses Projekts ist die Frage: Was bedeutet „zugänglich“ – und für wen? Aus diesem Grund findet begleitend eine partizipative Entwicklungsgruppe (Schönwiese, 2020).) statt, in der einzelne Aspekte des Projekts diskutiert werden. Dabei leitet uns die Frage: Wie kommt man über ein bestimmtes Thema in Begegnung und wie stellt es Unterschiede her? Welche Rolle spielen dabei unsere Entscheidungen?
Die Arbeit in der Gruppe macht Freude, ist aber auch herausfordernd. Besonders dann, wenn es darum geht, gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Die partizipative Zusammenarbeit zeigt, dass es bei Inklusion nicht nur um technische Anpassung geht, sondern um gemeinsames Aushandeln, Beziehung, Haltung und Verantwortung (Wright et al., 2010). Der Beitrag teilt Erfahrungen aus der laufenden Praxis, macht Spannungen sichtbar – etwa zwischen Struktur und Offenheit – und lädt zur Diskussion über inklusive Gestaltung in der Hochschule ein.
Inklusive Hochschule, partizipative Forschung, Anerkennung