18.02.2026 –, Raum 6 (GW2 B2880)
- Bächler, L., Kupitz, C., Schäfer, K. & Sponholz, J. (2025). Teilhabe in Zeiten digitaler Transformation für Menschen mit Behinderung. In: K. T. Heckes, M. Lorke, M. Siegler, & K. J. Wrona (Hrsg.). Soziotechnische Transformationen im Sozial- und Gesundheitswesen: kollaborativ, divers, barrierefrei und sozialräumlich. Beltz Juventa. DOI 10.3262/978-3-7799-7855-8
- Boger, M.-A. (2019). Theorien der Inklusion: Die Theorie der trilemmatischen Inklusion zum Mitdenken. Münster: edition assemblage.
- Deutscher Behindertenrat (2022). „Nichts über uns ohne uns“ – Zur notwendigen Entwicklung von Partizipationsstandards. [online]: https://www.deutscher-behindertenrat.de/mime/00127649D1650977705.pdf (zugegriffen: 25.08.2025)
- Ferdinand, R., Daeglau, M., & Diethelm, I. (2024). Auf dem Weg zum inklusiven Informatikunterricht - Herausforderungen und Perspektiven. Informatische Bildung in Schulen 2(2). https://doi.org/10.18420/ibis-02-02-04
- Härdich, K. (2024): Digitale Barrierefreiheit für öffentliche Bildungseinrichtungen. Welche Unterstützung kann KI bieten? In: API Magazin 5(2). [online]: DOI 10.15460/apimagazin.2024.5.2.212
- Hate Aid (2023): Ableismus: Digitale Gewalt und Barrieren grenzen Menschen mit Behinderung im Netz aus. https://hateaid.org/ableismus-digitale-gewalt/ (zugegriffen: 19.08.2025)
- Walgenbach, K. (2021). Digitaler Ableismus - ein Analysebegriff. Zeitschrift für Inklusion. https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/622
- York, J., Bächler, L., & Jochmaring, J. (2024). Technologien für die Zukunft der Teilhabe an Arbeit. Zeitschrift für Inklusion, 19(4), 94-122. https://www.inklusion-online.net/index.php/inklusion-online/article/view/808
Präsentation theoretischer oder konzeptioneller Beiträge, Anderes
Abstract Diskussionsforum –Ausgangslage:
Es lässt sich ein Dreieck mit den Ecken
- Digitale Forschung <-> Forschung im/über/zum/Digitalen/s?
- Digitale Haltung <-> Haltung im/zum Digitalen?
- Digitaler Aktivismus <-> Aktivismus im/über/zum Digitalen/s?
konstruieren. Angelehnt an die Überlegungen von Boger (dort: Ermächtigung, Normalisierung und Dekonstruktion, 2019) stehen diese Eckpunkte jeweils in einem Spannungsverhältnis. Sie beeinflussen sich, sind aber in der Praxis voneinander getrennt, bzw. werden getrennt voneinander betrachtet. Hier zeigt sich eine Anschlussfähigkeit an Grundfragen und aktuelle Diskurse der Inklusionsforschung & der disability studies: "Nichts über uns ohne uns", Verhältnis Forschung & Aktivismus/Praxis, Dekategorisierungen, räumliche Betrachtung von Inklusion/Exklusion. Zusätzlich wird der Zusammenhang von soziotechnischen Systemen und deren Transformation mit dem Anspruch der Inklusion an Bedeutung gewinnen (u.a. Ferdinand, Daeglau, Diethelm, 2024).
Diskussionsanlass:
Aus dieser Betrachtung entspinnt sich eine Diskussion entlang von drei Achsen:
- Braucht digitaler Aktivismus digitale Forschung? & vice versa
- Braucht digiale Forschung digitale Haltung? & v.v.
- Braucht digitaler Aktivismus digitale Haltung? & v.v.
Dazu werden Kontexte aufgeführt, die aktuell eine hohe Relevanz sowohl in Forschung als auch in aktivistischen Bestrebungen haben:
- Ableismus im/zum Digitalen (Hate Aid 2023, Walgenbach 2021)
- Repräsentation im Digitalen
- KI & deren Nutzung (auch: Unterrichtsforschung/Abbildungen in LLMs) (Hädrich 2024)
- in der Arbeitswelt 4.0 (York, Bächler, Jochmaring 2024)
- in der Wissenschaft & auf Tagungen (bspw. ist die Nutzung der Potenziale digitaler Teilhabe auf der IFO ausbaufähig)
- Lehrer*innen-Bildung & (digitale) Kompetenzentwicklung bei Lehrenden wie Lernenden; Digital Education Action Plan, Future Skills usw. (Ehlers 2022)
Ziel:
Statt einer klassische Podiumsdiskussion möchten wir mit den Teilnehmenden in einen diskursiven Austausch treten. Dabei werden wir aus den Perspektiven von Wissenschaft, Aktivismus und Praxis den Diskussionsanlass durch kurze Inputs umreißen und zum Mitdenken anregen. Anschließend wollen wir auf unsere These der Un-Bedeutung vom Digitalen in Inklusionsdiskursen eingehen und dies diskutieren. Die Teilnehmenden sollen so für diesen Aspekt sensibilisiert werden und dazu austauschen können. Gleichzeitig kann die Inklusionsforschung den IT-Praktiker*innen weitere Perspektiven anbieten.
- Studium der Politik- und Bildungswissenschaft (M.Ed.)
- nach dem Studium tätig an der Universität Hannover und Bremen sowie den Hochschulen Emden-Leer und Bremen.
im Privaten seit Jahren in den Themen Digitale Bildung und Bildungspolitik aktiv.
Gründungs- und Vorstandsmitglied bei cyber4EDU e.V.
https://cyber4edu.org/
Themenschwerpunkte:
- Inklusion/Exklusion und Digitalität
- Inklusion in autokratischen, postkolonialen Staaten
- hybride Konstruktionen von Inklusion/Exklusion
Beruflich: VHS Hamburg
Doktorand an der Universität zu Köln. Titel der Dissertation: Hybridisierung von Inklusion in Ägypten