P15: Governance und Schulkultur im Kontext der inklusiven Bildung. Eine empirische Analyse (Ebene 3)
19.02.2026 , Raum 10 (GW2 B3010)


Literatur

Literatur:
Altrichter, Herbert & Maag Merki, Katharina (2016). Steuerung der Entwicklung des
Schulwesens. In H. Altrichter & K. Maag Merki (Hrsg.), Handbuch Neue Steuerung im
Schulsystem (2. Aufl.), 1–27. Wiesbaden: Springer VS.
Dietrich, Fabian (2019). Governanceforschung und Schulkulturforschung. Konturen einer
kulturtheoretischen Perspektivierung von Governance im Mehrebenensystem Schule.
In R. Langer & T. Brüsemeister (Hrsg.), Handbuch Educational Governance Theorien,
51–69. Wiesbaden: Springer VS.
Fend, Helmut (2008). Schule gestalten: Systemsteuerung, Schulentwicklung und
Unterrichtsqualität. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Helsper, Werner (2008). Schulkulturen als symbolische Sinnordnungen und ihre Bedeutung
für die pädagogische Professionalität. In W. Helsper, S. Busse, M. Hummrich & R.-T.
Kramer (Hrsg.), Pädagogische Professionalität in Organisationen, 115–145.
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Kuckartz, Udo & Rädiker, Stefan (2022). Qualitative Inhaltsanalyse. Methoden, Praxis,
Computerunterstützung (5. Aufl.). Weinheim Basel: Beltz Juventa.

Abstract Poster

Die Studie untersucht die Umsetzung inklusiver Bildung auf Ebene der Einzelschule aus einer governance- und schulkulturtheoretischen Perspektive (vgl. Altrichter & Maag Merki, 2016; Dietrich, 2019; Fend, 2008; Helsper, 2008; u.a.). Am Beispiel einer Grundschule in Baden-Württemberg wurde im Rahmen einer qualitativen Einzelfallanalyse analysiert, wie Inklusion von schulischen Akteur*innen interpretiert und im Schulalltag ausgestaltet wird. Der Fokus liegt dabei auf der Perspektive der Lehrkräfte und der Schulleitung. Datengrundlage bildeten eine Gruppendiskussion, ein leitfadengestütztes Interview, Dokumentenanalysen sowie teilnehmende Beobachtungen, die mithilfe qualitativer Inhaltsanalyse (Kuckartz & Rädiker, 2022) ausgewertet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass inklusive Schulentwicklung weniger durch lineare Steuerung, sondern maßgeblich durch schulkulturelle Deutungen,
Akteurskonstellationen und vorhandene Rahmenbedingungen geprägt ist.

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Präsentation empirischer Projektergebnisse (zum Tagungszeitpunkt vorr. im Abschluss befindliche Forschung)