18.02.2026 –, Studierhaus
Deutsch, D., Grosser, J., Hawelka, V., Kreilinger, M., & Lovric, M. (2024). „... und dann schauen´s mich an und fragen mich, was ich da tu.“ Das BLuE-Hochschulprogramm – vom Versuch einer Teilhabepraxis im gemeinsamen Anerkennungsraum. In I. Bosse, K. Müller, & D. Nussbaumer (Hrsg.), Internationale und demokratische Perspektiven auf Inklusion und Chancengerechtigkeit (S. 195–202). Klinkhardt.
Grosser, J., Hawelka, V., & Kreilinger, M. (2025). Das Hochschulprogramm BLuE als Irritation in einer inklusiven Hochschule. In Resilienz Inklusion.Lernende Systeme (S. 364–373). Klinkhardt.
Klenk, F. C. (2019). Auf den Spuren einer gender- und differenzreflexiven Didaktik – nicht nur in der Informatik. In D. Kergel & B. Heidkamp (Hrsg.), Praxishandbuch Habitussensibilität und Diversität in der Hochschullehre. Prekarisierung und soziale Entkopplung – transdisziplinäre Studien (S. 195–251). Springer VS.
Lechner, T. (2024). Zwischen – Eine relationale Anthropologie pädagogischer Beziehungen. Beltz.
Mecheril, P., Machhold, C., Menz, M., Klingler, B., Rose, N., Arens, S., Fegter, S., Hoffarth, B., & Plößer, M. (2013). Differenz unter Bedingungen von Differenz. Zu Spannungsverhältnissen universitärer Lehre. Springer VS.
Plaute, W., Bauer, J., Harter-Reiter, S., Hawelka, V., & Thalhamer, T. (2020). Ein Weg zur inklusiven tertiären Bildung. Das Hochschulprogramm BLuE für Studierende mit kognitiven Beeinträchtigungen. Menschen. Zeitschrift für gemeinsames Leben, Lernen und Arbeiten, 43(4–5), 74.
Schneider-Reisinger, R., Fischinger, L., Harter-Reiter, S., Plaute, W., & Schober, C. (2018). Das Hochschulprogramm BLuE – Inklusive tertiäre Bildung für Studierende mit kognitiver Beeinträchtigung. In S. Harter-Reiter, W. Plaute, & R. Schneider-Reisinger (Hrsg.), Inklusive Hochschule. Diskursbausteine offener Hochschulbildung aus Theorie, Praxis und Forschung (S. 329–342). Studien Verlag.
Ziemen, K. (2003). Integrative Pädagogik und Didaktik. Shaker.
Wie ist der inhaltliche Status Ihres Beitrags? –Präsentation empirischer Projektergebnisse (zum Tagungszeitpunkt vorr. im Abschluss befindliche Forschung)
Abstract Einzelbeitrag zum SymposiumPlus Inklusive Hochschule –Inklusive Hochschulbildung zielt auf die Überwindung von Ausschlüssen ab, kann jedoch paradoxerweise Differenzlinien unreflektiert fortschreiben und so Differenz(re)produktion aufrechterhalten. Institutionen müssen sich diesem Spannungsfeld kritisch stellen, um Hierarchisierungen und inhärenten Machtverhältnissen differenzreflexiv zu begegnen (Mecheril et al., 2013; Klenk, 2019).
Diese Dynamiken analysiert unser Beitrag anhand zweier partizipativer Studien (Deutsch et al., 2024; Grosser et al., 2025) zum inklusiven Hochschulprogramm BLuE (Plaute et al., 2020; Schneider-Reisinger et al., 2018) und untersucht, wie Differenzlinien konstruiert, verhandelt oder potenziell transformiert werden können.
Die wirksam werdenden relationalen Dynamiken (Lechner, 2024) des Programms sowie die Begegnungen zwischen den Akteur:innen werfen die zentrale Frage auf: Kann Differenz(re)produktion durch interaktive Prozesse innerhalb eines geteilten Anerkennungsraums (Ziemen, 2003) veränderbar gemacht werden?
Inklusive Pädagogik, inklusive postsekundäre Bildung, sozial-emotionale Entwicklung
Johanna Rohringer ist seit 2023 wissenschaftliche Mitarbeiterin in Lehre und Forschung am Institut für Bildungswissenschaften der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig am Fachbereich Inklusionspädagogik. Zuvor war sie dort in den Jahren 2020-2023 als Forschungsassistentin tätig.
Ihre fachliche Qualifikation erwarb sie durch mehrere berufsbegleitende Ausbildungen, u. a. zur Sexualpädagogin sowie zur Fachkraft in Prävention und Intervention in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Themenfeld sexuelle Gewalt. Ihr akademischer Hintergrund basiert auf einem Masterstudium der Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik sowie einem interdisziplinären Schwerpunkt in Gender Studies an der Paris Lodron Universität Salzburg.
Derzeit befindet sie sich in ihrer Qualifikationsphase zum Doktorat und beschäftigt sich in ihrem Dissertationsprojekt mit „Allgemein-inklusiv pädagogische Perspektiven für eine Sexuelle Bildung“.