18.02.2026 –, Studierhaus
Präsentation von Praxisprojekten oder Praxisbeispielen
Abstract Einzelbeitrag zum SymposiumPlus Inklusive Hochschule –Die Inklusionswirkstatt M-V an der Hochschule Neubrandenburg demonstriert eindrucksvoll, wie innovative Lehr-Lern-Räume als Ausgangspunkt für Inklusion fungieren. Als offener Raum mit flexiblem Mobiliar und entsprechender Technik ermöglicht sie individualisiertes Lernen und Lehren nach persönlichen Bedürfnissen - und schafft damit die Grundlage für authentische Begegnungen.
Qualitätsvolle Begegnung als Kern inklusiver Prozesse entsteht durch die Möglichkeit echter Interaktion in einem barrierefreien Umfeld, das unterschiedliche Lerntypen und -bedürfnisse wertschätzt. Offener Dialog wird durch die bewusste Gestaltung als Experimentierfeld gefördert, in dem Vorurteile abgebaut und Verständnis entwickelt werden können. Die verfügbaren Methoden-Tools und Materialien zu Inklusions- und Diversitätsthemen strukturieren diese Begegnungsmomente.
Die Wirkstatt unterstützt Begegnung im hochschulischen Kontext als Inklusionsmotor durch Niedrigschwelligkeit und Partizipationsmöglichkeiten. Sie sensibilisiert durch ihre Existenz für Diversität und ermöglicht transformative Erfahrungen.
Ohne authentische Begegnungen bleibt Inklusion theoretisch - physische Lernräume können nur dann Inklusionsprozesse anstoßen, wenn neben adaptiver Gestaltung auch kontinuierliche Ressourcenbereitstellung, fachliche Begleitung und institutionelle Verankerung gewährleistet sind.
Literatur –Grundmann, B., Hofert, E., Kampmeier A. S., Kraehmer, S., (o.J.): Hochschule Neubrandenburg auf dem Weg zu Inklusion und Nachhaltigkeit. Exemplarisch am Beispiel der Inklusionswirkstatt M-V, https://www.zevi-mv.de/wp-content/uploads/2023/10/Hochschule_Neubrandenburg_auf_dem_Weg_zu_Inklusion_und_Nachhaltigkeit.pdf
Ostermann, I. (2022). Vielfalt an Hochschulen. Auf dem Weg zum Diversity-Management. Forum Hochschulentwicklung 3|2021
Kultur- und Soziallpolitik
inklusive kulturelle Räume
Barrierefreiheit
Inklusive Hochschule