19.02.2026 –, Raum 8 (GW2 B2900)
Altner, N. (2021). Die Stärkung von Achtsamkeit, Mitgefühl, Engagement und partizipativer Organisationsentwicklung in der Schule. Auf dem Weg zu einer Bildung für Gemeinwohl und Demokratie. In Zylka, J. (Hrsg.), Flip your School. Impulse für die Entwicklung und Gestaltung hybrider, personalisierter Lehr-Lernsettings. S. 153 – 164. Beltz-Verlag.
Boban, I. & Hinz, A. (2017). Das Inklusionsverständnis und seine Bedeutung für die Entwicklung von Bildungsprozessen. In I. Boban, A. Hinz (Hrsg.), Inklusive Bildungsprozesse gestalten. Nachdenken über Horizonte, Spannungsfelder und Schritte (1. Aufl. S. 33-50). Kallmeyer.
Booth, T. & Ainscow, M. (2019). Index für Inklusion. Ein Leitfaden für Schulentwicklung (2. Auflage). Beltz.
Haas, B. & Arndt, I. (2017). Auf dem Weg zur inklusiven Schule. Die Bedeutung von Teamarbeit und Kooperation für die Umsetzung der schulischen Inklusion in Bremen. Max-Traeger-Stiftung.
Inner Development Goals (IDGs) (o. D.): https://innerdevelopmentgoals.org/
Laloux, F. (2015). Reinventing Organizations: Ein Leitfaden zur Gestaltung sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit. Vahlen.
Pioneers of Education (o. D.). Bundesweite Vernetzung von Bildungsinnovator:innen. Lernkulturzeit (S. Weiß), Schule im Aufbruch (M. Rasfeld), intus³ (H. Breuninger). https://pioneersofeducation.online/
Reich, K. (2014). Inklusive Didaktik: Bausteine für eine inklusive Schule. Beltz.
Scharmer, O. C. (2022). Essentials der Theorie U: Grundprinzipien und Anwendungen. Heidelberg: Carl-Auer Systeme Verlag GmbH
SKB, Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft (2022). Expertise Inklusion. https://bildung.bremen.de/sixcms/media.php/13/Expertise_Inklusion_v8.pdf
Weiß, S. (2024): Ganzheitliche Transformation im Bildungswesen. Ein Rückblick und Ausblick für Pioneers of Education. In Lehren & Lernen. Zeitschrift für Schule und Innovation: Pionierarbeit im Bildungssystem und ihre Auswirkungen, 50. Jahrgang (I-2024, Heft Nordrhein-Westfalen). Neckar-Verlag GmbH.
In dieser Forschungswerkstatt steht die Frage im Mittelpunkt, wie das globale Bildungskonzept der Inner Development Goals (IDGs, Inneren Entwicklungsziele) als Instrument zur Förderung inklusiver Schulentwicklung genutzt werden kann, insbesondere als Umsetzungshilfe inklusiver Bildungskultur in der Pädagog:innen Aus- und Weiterbildung. Die Inner Development Goals, die zur Umsetzung der 17 Klimaziele/ Sustainable Development Goals (SDGs) entwickelt wurden, bieten einen Überblick, um sich individuelle und kollektive Kompetenzen für eine nachhaltige und inklusive Entwicklung anzueignen. In einem explorativen Forschungsraum zwischen Wissenschaft und konkreter Schulpraxis hat sich das „RealLabor Bremen“ aus Pädagog:innen, Wissenschaftler:innen, Aktivist:innen und Bildungsinteressierten gegründet. Ein Ziel ist es in einem experimentellen und interdisziplinären Rahmen Ideen und Partnerschaften für mögliche Forschungsprojekte zu generieren.
Wie ist der inhaltliche Status Ihres Beitrags? –Partizipative und kollaborative Forschungsformate
Meine Forschungsinteressen liegen auf Wandelkultur und Paradigmenwechsel im Kontext einer inklusiven Bildung nachhaltiger Entwicklung (BNE)/ Inner Development Guide (IDG). Als Inklusive Pädagogin und Integrale Organisationsentwicklerin (ausgebildet nach Silke Weiß, Lernkulturzeit) erforsche ich in der Schulpraxis und darüber hinaus, u.a. im Kollektiv des RealLabors Bremen mit den pioneers of education, Möglichkeitsräume für den Abbau von Barrieren für hochwertige Bildung in einem weiten Inklusionsverständnis.
Ich bin Studentin im Bereich Bildungswissenschaften des Primar- und Elementarbereichs (BiPEb) im Master an der Universität Bremen und Teil des RealLabors Bremen.
Mein Forschungs- und Bildungsinteresse liegt in einem möglichen Paradigmenwechsel und Haltungswandel im Bildungssystem, bei dem die Wirkweisen der Bildungsinstitutionen vernetzt werden und u.a. Ansätze der Inklusion nicht länger als Kategorie, sondern Kernhaltung erfahren werden.
Ziel ist eine Verknüfung der Bildungsorte und-teilnehmenden, um Erfahrungsräume für Begleitung, Entfaltung und nachhaltiges Lernen in einer kooperativen, demokratischen und inklusiven Gemeinschaft wirksam zu machen.
Dazu habe ich mich in meiner Bachelorarbeit bereits mit dem Verständnis von Lernen und dem Finden von individuellen Lernzugängen in einer wertschätzenden Gemeinschaft in der Grundschule auseinandergesetzt.
Dies möchte ich nun ausweiten und auch die Wechselwirkung der Lehrkräfteausbildung und Grundschularbeit betrachten.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, was Lehrkräfte und Studierende benötigen, um eine neue Lernkultur wirksam werden zu lassen und innerhalb dieser selbst handlungsfähig zu sein.
Dies plane ich mit meiner ausstehenden Masterarbeit zu begleiten.
Ich bin Hochschullehrer, Erwachsenenbildner und Organisationsberater. Mein Schwerpunkt liegt auf Lern-, Beteiligungs- und Veränderungsprozessen sowie der Frage, wie wissenschaftliche Expertise sinnvoll in politische und organisationale Entscheidungen einfließen kann.
Mich bewegt die Vision einer neuen Hochschulkultur: Studierende, die aktiv mitgestalten, Verantwortung übernehmen und ihre Lernwege selbst organisieren. Lehrende werden dabei zu Lernbegleiter:innen, die Räume für Entfaltung, Dialog und Reflexion schaffen. Dafür arbeite ich mit forschendem und problembasiertem Lernen, Communities of Practice und Formaten, die ethische und gesellschaftliche Herausforderungen bewusst einbeziehen.
Als Organisationsentwickler ist es mein Ziel, Hochschulen dabei zu unterstützen, flexibel, inklusiv und zukunftsfähig zu werden – besonders angesichts der tiefgreifenden Veränderungen durch Digitalisierung. Dafür habe ich an vielen Hochschulen und in europäischen Kooperationsprojekten wertvolle Erfahrungen gesammelt. Heute lebe und arbeite ich in Bremen und bringe meine Erfahrung in lokale Bildungs- und Hochschulentwicklungsprozesse ein.